Gastblogger Rezept: Blueberry-Joghurt-Ice in der Tasse

Wir finden der Sommer hat lang genug auf sich warten lassen, mit diesem Rezept von because you are hungry läuten wir nun offiziell den Sommer ein!
© you are hungry Natürlich gibt es an fast jeder Ecke eine Eisdiele. Und natürlich lieben wir alle ein kühles Eis als Erfrischung an einem heißen Sommertag. Aber ist es nicht viel schöner, sich sein Eis selbst zu machen? Macht es nicht viel mehr Spass, sich selbst eine neue Kreation einfallen zu lassen, das zu machen worauf man genau jetzt Lust hat, oder seine Gäste mal mit einem DIY-Eis zu überraschen? Nur – was tun, wenn man keine Eisformen daheim hat und eigentlich auch keine kaufen will? Zumal: Solche Eisformen brauchen auch wieder Platz, und wer hat den schon? ;)

Aber mit ein bisschen Einfallsreichtum und dem richtigen Geschirr lässt sich auch diese Herausforderung meistern. Unser DIY-Rezept für alle Eis-Naschkatzen und diejenigen, die Ihre Gäste mal mit einer richtig kreativen Idee überraschen wollen:

© you are hungry

Zutaten (für 6 Espresso-Tassen):
250g Ricotta
3 EL Joghurt
5 EL Frischkäse
1 TL Honig
150g Blaubeeren
2 EL Zucker
5 EL Wasser
6 Espresso-Tassen
6 Espresso-Löffel
etwas Pappe
Nachdem wir heute ein DIY-Projekt inkl. Rezept vorstellen, kommen wir natürlich nicht ganz ohne „Bastelarbeit“ aus :) Denn süße Ice-Pops in Espresso-Tassen zu machen ist das Eine, aber wie bekommen wir da einen Stiel hinein? Unsere Idee: Stilecht zu den Espressotassen muss natürlich ein Espressolöffel herhalten! Und weil dieser an die Seite kippen würde, wenn man ihn in die (noch nicht gefrorene) Eismasse in der Tasse geben würde, bauen wir uns ein kleines Hilfsmittel: Nehmt Euch etwas Pappe (muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen – einfach was sich grade in greifbarer Nähe findet). Schneidet mit einem Cutter oder einer Schere 6 Quadrate zurecht. Sie sollten etwas größer als die Espressotassen sein, in unserem Fall ca. 6×6 cm. Macht in die Mitte mit Hilfe des Cutters einen kleinen Schlitz und steckt dann von unten die Espressolöffel durch. Erstmal zur Seite legen – wir brauchen das später :)

Für die Creme nehmt Ihr Ricotta, Joghurt, Frischkäse und Honig und mischt daraus eine homogene Masse. Mit dieser wird jede Espressotasse zu ungefähr 1/3 gefüllt. Die Tassen gleich in die Gefriere stellen und ca. 1 Stunde anfrieren lassen.

Setzt währenddessen einen Topf auf den Herd, gebt die Blaubeeren, das Wasser und den Zucker hinein und kocht die Masse solange auf, bis die Blaubeeren aufplatzen und Ihr einen schönen Fruchtsud habt. Das sollte ungefähr 10 Minuten dauern. Die Masse nun durch ein feines Sieb passieren, damit die Schalen heraus gesiebt werden und wir eine homogene Blaubeersauce bekommen. Anschließend abkühlen lassen (eventuell dafür kurz in den Kühlschrank stellen).


© you are hungry Wenn die Ricotta-Creme in den Espressotassen nach einer Stunde angefroren ist, nehmt sie aus dem Gefrierfach und füllt das nächste Drittel der Tassen mit der kalten Blaubeer-Sauce auf. Jetzt kommt unsere Hilfskonstruktion zum Einsatz: Nehmt die Pappstücke mit den Löffeln und setzt diese auf die Espressotasse. Justiert den Löffel in der Höhe so, dass er nur auf der schon gefrorenen Ricotta-Creme „aufsitzt“, jedoch nicht bis an den Boden der Espressotasse reicht. So hat das Eis später einen schönen „Hut“ ;)

© you are hungry Die Pappkonstruktion mit einem Gummiband an der Tasse befestigen und wieder für 1 Stunde in die Gefriere stellen.

Anschließend nehmt Ihr die Tassen wieder heraus, zieht vorsichtig die Pappe nach oben ab und füllt die Tassen mit der restlichen Ricotta-Joghurt-Creme auf. Da die Löffel schon in der angefrorenen Blaubeer-Sauce stecken, sollten sie stabil genug sein, sodass sie auch ohne Hilfskonstruktion halten. Wenn nicht, gebt Ihr einfach nochmal die Pappquadrate darauf, und der Löffel kann nicht zur Seite weg kippen.

Nun müsst Ihr nur noch alle Tassen wieder in die Gefriere stellen und ca. 4—5 Stunden warten, bis Euer DIY-Eis fertig ist!

© you are hungry Zum Servieren stellt Ihr die Espressotassen für ca. 20 Sekunden in ein heißes Wasserbad – hier reicht allerdings heißes Wasser aus dem Wasserhahn mit ca. 50°C aus –  und schon lassen sich die Ice-Pops leicht aus den Tassen lösen. Wir servieren sie angelöst in den Tassen… das sieht wirklich hübsch aus und Ihr könnt sie Euren Gästen am Tisch servieren.

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