Posts by Monika :

D-I-Y im Kontext

Prosuming ist generell ein strittiger Begriff. Obwohl wir als Gesellschaft dadurch mehr Freiheit erlangt haben, ist diese zumindest ebenso viel mit Verantwortung verbunden. Plötzlich heißt es DIY in beinahe jedem möglichen Zusammenhang. Eine genauere Untersuchung dieser Thematik gibt es in der Online Ausgabe des Factory Magazines.

 

Bildquelle: http://www.factory-magazin.de

Balkonien


Schon wieder einmal hat der Schwedenriese einen Aß aus dem Ärmel hervorgeholt. Mit der Socker Serie, lädt IKEA ein, sein eigenes Balkonien zum wahren Wunderland zu verwandeln. Ein Mini-Gewächshaus, welches man von oben aufmacht, scheint für einen begrenzten Raum eines Großstädters ganz perfekt zu sein.

Bildquelle: http://freshome.com

D-I-Y im Abo.

DIY wird immer populärer. Da wundert es auch nicht, dass Geschäftsideen rund um dieses fast magische Stichwort wie Pilze aus dem Boden schiessen. Supercraft, ein DIY Kit aus Berlin, welches das Nähen, Stricken und Drucken auf eine ganz liebevolle Art und Weise zelebriert, wäre da ein ganz hübsches Beispiel.

Die Mädels Catharina Bruns und Sophie Pester, die hinter diesem Projekt stecken, möchten Menschen dazu motivieren mehr selbst zu machen. Um genau das zu erreichen, schicken die beiden alle zwei Monate ein Paket mit hochwertigem Zubehör und Anleitungen zu jedem nach Hause, der sich kreativ betätigen möchte.

 

Bestellen kann man hier.

 

Bildquelle: https://www.facebook.com

Perfekt, vegetarisch: Überbackener Fenchel

Wenn in unserer WG jemand das Kochen für alle übernimmt, bin es meistens ich. Letztens wollten wir etwas Besonderes haben und es musste schnell gehen. Um das ‘schnell gehen’ habe ich mich zwar nicht so sehr gekümmert und war umso überraschter, dass ich innerhalb von 30 Minuten eine warme, gesunde (darüber lässt sich eigentlich diskutieren, aber wenn gesund mit glücklich-machend gleichgestellt wird, dann war es auf jeden Fall gesund) und vor allem eine vegetarische Mahlzeit auftischen konnte.

Zutaten:

  • 1 Fenchel p.P.
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 150 g Mozzarella
  • 100 g Parmesan, gerieben
  • 50 g Paniermehl
  • Thymian

Und so geht’s:

Fenchel in Stücke schneiden und 5 Minuten im heißen Wasser kochen. Zeitgleich kann man schon das Wasser für Kartoffeln aufstellen. So lässt sich auch schon der Parmesan reiben, und mit dem Paniermehl und Thymian vermischen.

Sobald die 5 Minuten um sind verteilt man den Fenchel in einer Gratinform und gibt ein wenig Olivenöl darüber, sowie auch etwas Salz und Pfeffer. Wenn man dies gut vermischt hat, zupft man den Mozzarella in Stücke und mischt diesen ebenso gut unter. Anschließend bestreut man es mit der bereits vorbereiteten Paniermehl-Parmesan-Thymian-Mischung.

Bei 180° gibt man das Gericht für 20 Minuten in den Backofen. Dieser Moment ist auch perfekt um die Kartoffeln ins Kochwasser zu geben.

Ich persönlich empfehle das Sonnentor Erdäpfelgewürz mit etwas Butter zu den Kartoffeln dazu zu mischen, im Originalrezept werden einem Salzkartoffeln nahe gelegt.

Meine Erfahrung mit dem Rezept ist Folgende: Wenn alle beim Auftischen anwesend waren, kämpften wir um die Reste. Wenn eine Person zu spät war, gab’s für sie nichts mehr über. Man.kann.einfach.nicht.aufhören.

 

MAHLZEIT!

365 Kleider

  

  

Nachdem die Amerikanische Craftista und Bloggerin Jeannie Noah Scalins Buch 365: A daily creative journal las, entschied sie sich ein Projekt der etwas anderen Art zu starten. Seit Ende Jänner macht sie jeden Tag ein Kleid aus allem, was ihr unter die Finger kommt. Gerade die Einmaligkeit ihrer Entwürfe inspiriert; ob für Muster, oder Farben, es ist es auf jeden Fall wert, ihren Blog durchzuklicken.

Und jetzt einmal raten, welches Buch ich mir als nächstes kaufe? Klingt ja schliesslich spannend! :)

Bildquelle: http://365creativedresses.blogspot.com

Hartz IV Möbel.

Le Van Bo hat eine Sammelleidenschaft. Eine der besonderen Art, denn er sammelt Geschichten. Eigentlich sind Geschichten ein Bezahlmittel für die von ihm erbrachte Leistung.

Le ist ein Architekt, der in seiner Freizeit Bauanleitungen für Möbel erstellt und diese über seine Seite vertreibt. Er nennt dieses Projekt “Hartz IV Möbel“, denn sie sollen besonders günstig sein und sie sind es, weil man sie selbst zusammenbaut. So weiß man zumindest, dass dabei keiner zu schaden kam.

Wir leben in einer Kultur, die sich immer stärker online betätigt. Das führt dazu, dass wir die meiste Zeit mit tippen verbringen. Manche hatten vielleicht das Glück in der Schule gelernt zu haben, wie man Hammer und Bohrer verwendet, anderen wurde der Zugang zum Handwerk völlig verwehrt. Mit Le hat man jetzt die Möglichkeit Eigeninitiative zu ergreifen und auch mal selbst Hand anzulegen. Die Herausforderung dabei liegt aber gar nicht mal so sehr in der Herstellung des Stücks. Viel mehr muss man lernen, seine Fehler zu akzeptieren und nicht aufzugeben.

Die größten Hindernisse sind daher ganz bestimmt nicht die Zeit oder Faulheit, auf die wir uns gerne ausreden. Es ist die Angst Fehler zu machen, die uns oft vor solchen Herausforderungen zurück hält. Ich lasse es hier jetzt Mal so stehen und überlege mir später, wie man mit so etwas umgehen kann.

Bildquelle: http://hartzivmoebel.de

Junky Styling

In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, wie sehr das Interesse an Flohmärkten wächst. Klar, die gab es immer schon, doch dass sich gerade Frauen und Mädchen mit ähnlichen Modevorlieben zusammen finden, um gar nicht mal so alte Kleider an die neue Frau zu bringen, ist neu.

Angenommen aber, man hat keinen freien Tisch beim nächsten Flohmarkt bekommen und hortet schon taschenweise Aussortiertes im hintersten Eck – Ein Szenario, das jede von uns kennt – denkt man vielleicht Mal über alternative Lösungswege nach.

Wer sich schon einmal näher mit der Thematik auseinander gesetzt hat, was denn so alles mit an das Rote Kreuz gespendeter Ware passieren kann, weiß, dass Kleidung möglichst lokal weitergegeben werden sollte. Vielleicht aber auch gar nicht weitergegeben werden muss?!

Von P.S. I made this wissen wir, dass Vieles, was wir besitzen, geändert werden kann. Hier eine Stickerei, da neue Knöpfe, da eine bunte Naht. Unsere hauseigene Leni ist ja selbst Expertin in diesem Bereich. Hier würde ich aber gerne einen viel radikaleren Vorschlag einbringen. Warum nicht einmal aus einer Hose ein Oberteil machen, oder umgekehrt? Eine gute Inspirationsquelle ist dabei das Duo von Junky Styling aus London. Im Rahmen ihrer Arbeiten bieten sie ein sog.”Wardrobe Detox” an. Dabei werden Kleidungsstücke radikalst geändert, zerschnitten und neu zusammen gesetzt. Ob das hier nicht die perfekte Freizeitbeschäftigung für den nächsten verregneten Nachmittag ist?

Bildquelle: http://www.junkystyling.co.uk/

für idealisten habe ich viel übrig..

es gibt sehr viele schlechte bücher, viele gute bücher und einige wenige bücher, wo man schon nach 20 seiten weiß, dass man gerne entweder ein endlosbuch hätte oder zumindest eine fortsetzung und somit 200 unterhaltsame seiten mehr in aussicht. “hab ich selbst gemacht” von susanne klingner ist ein buch der dritten sorte.

mit viel charme, esprit und begeisterung erzählt sie von ihrem jahr als selbermacherin. da wird dann nicht mehr gekauft, was selbst gemacht werden kann. plötzlich steht man vor den problem faschingskrapfen selbst zu machen oder die erste (verflixte) reihe, die in ihrem fall immer die mutter und in meinem fall immer die oma vorgestrickt haben. auch der herzensmann ihres leben muss es mitmachen und wobei susanne bald das gefühl entwickelt, dass er sich nach dem ersten selbstgemachten frühstück ein zweites beim bäcker am weg zur arbeit holt. ein bisschen wie julie & julia und doch viel aufregender und vielfältiger.

obwohl ich das buch noch nicht fertiggelesen habe, wollte ich es euch ganz nahe ans herz legen, da man eigentlich nie genug gute-bücher-tipps bekommt und ich bedanke mich hiermit beim cut magazine für diesen.

Bildquelle: http://www.burdastyle.de

wenn sonntagsgeschirr ausgedient hat! teil 2

nicht nur mischer’traxler tut es um die schönen teller aus oma’s schatzkiste leid, auch lou rota entschied sich, diese der zeit anzupassen und gestaltet altes porzella mit foto drock neu. neben vögel, fischen, und käfern, kommt ab und zu auch noch eine zusätzliche blume drauf. und wie denn sonst, they are not on the high street!

Bildquelle: http://www.notonthehighstreet.com

wenn sonntagsgeschirr ausgedient hat!

früher, als ich noch klein war, räumte man zu besonderen anlässen ein besonderes geschirr hervor. zu weihnachten aßen wir jedes jahr aus dem gleichen porzellan und es war immer ein ganz besonderes ereignis, da dieses sonst nicht hervor geholt wurde.

nun, heutzutage ist es anders. man speist montag bis sonntag von ikea tellern und auch zu weihnachten gibt es kein porzellan highlight mehr. trotzdem oder auch genau deswegen wird porzellan immer populärer – zwar nicht mehr an der speisetafel, dafür viel mehr an unseren kleidern.

von einzelstücken, die an flohmärkten entdeckt wurden, kreierten mischer’traxler bereits 2007 ganz besondere accesoires. die wunderbaren oma-badges gibt es beim mak design shop und bei designboom.

Bildquelle: http://www.mischertraxler.com