Feature: Makemake Magazin

makemakemagazinMakemake. Der Name ist Programm, denn hinter diesem steckt ein mit Liebe zum Detail produziertes D.I.Y. Magazin. In der aktuellen 62 seitigen zweiten Ausgabe, findet ihr neben auszuschneidenden Templates, wunderschön fotografierten D.I.Y. Strecken auch Reportagen über die deutsche D.I.Y. Szene. Wir haben die beiden Selbermacherinnen und Herausgeberinnen des Makemake Magazins zu einem kurzen Interview gebeten.

makemake TeamWer steckt hinter Makemake und wie seid ihr auf die Idee gekommen ein Magazin herauszugeben?
Wir sind die zwei Grafikdesignerinnen Katja Vogt und Katrin Reidegeld. Makemake ist das Produkt unserer gemeinsamen Diplomarbeit 2010 an der FH Münster. Ursprünglich wollten wir eine Art Gimmick Heft für Designer entwickeln, mit viel Papierspielerei und dem Fokus Papercrafting. Da der Trend DIY auch voll im Kommen war, es aber im Zeitschriftenhandel nur recht altbacken anmutende Handarbeitsmagazine gab – war die Idee geboren:
Ein DIY Magazin mit modern interpretierten Kreativtechniken und dem Schwerpunkt „Basteln“.
Denn auch wenn sich der Konsum wandelt und viel Information und Unterhaltung mittlerweile über das Internet und digitale Medien verbreitet wird, ist und bleibt ein Bastelmagazin etwas Haptisches, eine Art Workbook. Es holt die Kreativen an ihren Computer Bildschirmen ab und lädt zum Verweilen und Produktiv werden ein.

machsdirselbst_stickketteWas uns besonders interessiert, wie sehen eure Arbeitsplätze aus?
Bei Katrin ist die Makemake Bastel-Base in der wir die über Jahre angesammelten Kreativmaterialien und Inspirationen horten. Überschaubar sortiert in „bastelfreien“ Zeiten und im Chaos versinkend während wir am Werkeln sind. Dafür hätten wir über Kurz oder Lang auch gerne ein Atelier, in dem man sich so richtig austoben kann und so die verrücktesten Ideen entstehen wenn vermeintlich nicht zusammengehörende Materialien, Farben und Formen, kombiniert plötzlich für ganz neue Anregungen sorgen.

makemakestudio

Wo lässt ihr euch inspirieren bzw. welche Blogs lest ihr selber gerne?
Wir orientieren uns einerseits an Trends, aber behalten auch die Augen offen für ganz traditionelle Ideen und Kreativtechniken, die wir dann mit einem modernen Touch neu interpretieren. So ergibt sich eine ganz spannende Mischung aus „Neo-crafting“ und praktischem DIY Know-How.
Alte Handarbeitsbücher und Materialien in Trödelläden und auf Flohmärkten sind super. Man sollte nie vergessen, dass es früher noch normal war die Dinge selber zu machen, zu nähen, stricken und Häkeln – nicht wie heute, wo es ein Luxusprodukt und Lifestyle-Trend ist.

Bezüglich der Inspirationen aus dem Internet ist es so eine Sache. Es gibt so unendlich viele tolle Blogs und dann erst Pinterest. Wenn man da einmal anfängt sich durchzuklicken, kann man nicht mehr aufhören. Man sieht so unglaublich viel Schönes und Kreatives. Leider sind diese Bilderfluten auch sehr vergänglich – oftmals ist man schon so schnell vom nächsten Bild angetan, dass man das davor vergessen hat bevor man es noch in dem Ordner „Inspirationen“ gesichert hat. :D

makemake Magazin Cover

Wo können unsere Leserinnen Makemake erwerben?
In unserem DaWanda Shop und auf Etsy.
In Deutschland sind wir auch in einigen Läden vertreten-dafür einfach unsere Rubrik „Shops“ aufrufen!

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© Fotos: Makemake Magazin

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